Lesungen

Märkische Schmökerkiste... mit  Andrea Meissner und dem
Schauspieler  Hans–Jochen Röhrig

Hans-Jochen Röhrig absolvierte nach einer Bibliothekarausbildung sein Schauspielstudium an der Theaterhochschule „Hans Otto“ Leipzig. Seine ersten Engagements hatte er am Städtischen Theater Leipzig von 1971 bis 1973 und am Stadttheater Plauen von 1973 bis 1977. Von 1977 bis 2008 war Röhrig Ensemblemitglied des Hans Otto Theaters in Potsdam. In der Spielzeit 2006/2007 spielte er den Mylius in der Uraufführung Katte von Thorsten Becker, den Professor Manfred Gollwitz in Der Raub der Sabinerinnen von Franz und Paul von Schönthan und den Graf Georg von Sparren in Prinz Friedrich von Homburg von Heinrich von Kleist.

Außerdem leitete er über viele Jahre zahlreiche Lesereihen des Hans Otto Theaters, wie z.B. „Märkische Matineen“ und „Märkische Leselust“.
Für seine künstlerischen Leistungen und besonderen Verdienste um das Hans Otto Theater erhielt Röhrig am
15. März 2005 den Potsdamer Theaterpreis vom Förderkreis des Hans Otto Theaters.
Von 2008 bis 2009 war er in der Telenovela “Wege zum Glück” als Ludwig Adam in 242 Folgen zu sehen.

 „Immer sind die Weiber weg“
Fünf originelle Kurzgeschichten von Stefan Heym,

Stefan Heym (1913-2001), lebenslang ein unbeugsamer kritischer Kopf, hat seiner Frau Inge in einen letzten Lebensjahren zu den verschiedensten Anlässen Kurzgeschichten verehrt, die zum Glück auch in die Hände eines Verlegers kamen.
Dieser sorgte für weitere Verbreitung, und so konnten die Erzählbändchen   „Immer sind die Weiber weg“  und „Immer sind die Männer schuld“ einem weiteren Leserkreis zugängig gemacht werden. Wir wählten daraus einige aus. Heitere Alltagsgeschichten sind es über Ärgerlichkeiten, mit denen man in fortgeschrittenerem Alter nun einmal zu tun hat, über Erinnerungen an Verflossene, verhängnisvolle Vergesslichkeiten, Eifersüchteleien der Gattin, auch kleineren Ärger, den man mit ihr hat, die sich aber bei allem immer wieder als Ehe-Liebste erweist.
 Und oft ist Heym selbst das Ziel seines Spottes. “Beißt in die Brötchen, solange ihr noch könnt” aus:
 „Immer sind die Weiber weg“

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Termine folgen in Kürze

 

 

 

 „Der rasende Schuster“
Komische und skurrile Geschichten aus Ostpreußen von Siegfried Lenz

Komische und skurrile Geschichten aus Ostpreußen von Siegfried Lenz, entnommen seinem Erzählungsband
„So zärtlich war Suleyken“,

Wie schon zweimal in der Kleinen Bühne folgt das Lesepärchen Meissner-Röhrig Siegfried Lenz ins ferne, skurrile Ostpreußen vergangener Zeiten, in die Orte Suleyken und Schissomir, diesmal zu Großvater Hamilkar Scha8, dem eifrig lesenden Soldaten,
die Bauern Plew und Jegelka, die mitten auf der Straße einen Frosch aufessen, und mehrere andere, so den schmalen Onkel Karl Kuckuck, der den kräftigen Fischer Valentin Zoppek zum allzu ungleichen Schwimmwettkampf  herausfordert.
„Was der kleine Schuster auf dem Leibe trug, es war ein halbes Wäschegeschäft, es dauerte knapp eine halbe Stunde ehe mein zartwüchsiger Oheim sich ausgewickelt hatte.
 Zum Vorschein kamen diese Dinge: Joppe, Jacke, Strickjacke, Oberhemd, Unterhemd, Netzhemd, diverse Leibbinden, Brustschoner, Hüftwärmer, Lungenwärmer, und das alles diente nur zur Bedeckung der oberen Oheimhälfte.“     
aus „So zärtlich war Suleyken“ von Siegfried Lenz

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 „Weihnachten der Pechvögel“
Weihnachtliches, nicht nur aus Berlin und Brandenburg

Zum und vor dem Weihnachtsfest passiert neben Feierlichem und Bedenklichem auch viel Komisches, Bitteres , Unerwartetes,
und wir wollen vor allem darauf eingehen mit satirischen, skurrilen und kauzigen Texten aus der Feder von Fallada, Gernhardt, Lenz, Heym, Heine, Brecht und C. Groth,  u.a. über illegale Weihnachtsausflüge, allzu gierige Kinderlein, geklaute Weihnachtsbäume und einen solchen, der sein Grün viel zu früh verliert.

„Nee, so wat! Un jetzt guck dir den Boom mal an. Wie er friedlich da steht. Wie wenn nix gewesen wär. Und dabei hat er eben noch genadelt. Diese scheinheilige Krücke.“ aus Gernhardt: „Erna, der Baum nadelt“

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11.12. 2011 15.30 Uhr Kleine Bühne im Volkshaus Michendorf

 

 

 

 „Quantz ist ein Esel, Friedrich der zweite“
Preußische Originale aus vier Jahrhunderten in
zeitgenössischen Anekdoten, Schilderungen...

Preußische Originale aus vier Jahrhunderten in zeitgenössischen Anekdoten, Schilderungen und Versen zum 300. Geburtstag von Friedrich dem II. im Jahre 2012

 In unserem Jubiläumsgsprogramm werden diverse preußische Typen und Persönlichkeiten vom Spaßmacher des Soldatenkönigs Gundling, der als Trunkenbold in einem Weinfass begraben worden sein soll, bis hin zum Kaiserenkel Prinz Louis Ferdinand gewürdigt; in Prosa und auch in Versen, heiter, nachdenklich, verehrungsvoll, aber auch oft recht kritisch, in jedem Fall authentisch aus der Zeit des jeweils Geschilderten heraus. Prominente Autoren wie Friedrich II., August Kopisch oder auch  Kurt Tucholsky stehen neben heute ganz unbekannten Chronisten und beschreiben auf höchst unterschiedliche Weise die Königin Luise, Moses Mendelssohn, Fritze Bollmann, Wilhelm Vogt, Otto von Bismarck und viele andere, so auch heimische Originale. Und die Hiesigen dürfen darauf besonders gespannt sein!

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Ab Januar 2012

 

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